In der 3. SSW kann die Befruchtung bereits stattgefunden haben – auch wenn Sie davon noch nichts spüren. Hat ein Spermium die Eizelle im Eileiter getroffen, entsteht eine Zygote, die sich sofort zu teilen beginnt. Innerhalb weniger Tage reist diese kleine Zellgruppe durch den Eileiter in die Gebärmutter, wo sie sich einnisten wird.
Am Ende der 3. SSW oder Anfang der 4. SSW nistet sich die Blastozyste – wie die Zellkugel zu diesem Zeitpunkt heißt – in die Gebärmutterschleimhaut ein. Diese Einnistung (Implantation) dauert etwa 6–12 Tage nach dem Eisprung und markiert den Beginn der eigentlichen Schwangerschaft. Erst jetzt beginnt der Körper das Schwangerschaftshormon hCG zu produzieren.
Die 3. SSW folgt auf die 2. SSW mit Eisprung und fruchtbaren Tagen. Sie gehört zum ersten Trimester. Lesen Sie weiter über die 4. SSW, wenn die ausgebliebene Periode und ein positiver Schwangerschaftstest möglich werden.
Sie spüren wahrscheinlich noch nichts Ungewöhnliches. Manche Frauen berichten um den Zeitpunkt der Einnistung von einem leichten Kribbeln, zartem Ziehen im Unterleib oder spärlichem Schmieren – der sogenannten Einnistungsblutung (Implantationsblutung). Sie ist rosa-bräunlich, deutlich schwächer als eine Periode und kein verlässliches Schwangerschaftszeichen: Die meisten Frauen erleben sie gar nicht.
Ein Schwangerschaftstest ist in der 3. SSW meist noch negativ, da hCG noch nicht ausreichend angestiegen ist. Verlässliche Ergebnisse liefert ein Urintest erst ab dem ersten Tag der ausgebliebenen Periode. Hochsensitive Tests (Nachweisgrenze 10–15 mIU/ml) können gelegentlich etwas früher anschlagen – jedoch mit höherer Fehlerquote.
Vorsicht: Einseitige, starke Unterleibsschmerzen in Kombination mit leichten Blutungen können auf eine Eileiterschwangerschaft (Extrauteringravidität) hinweisen – bitte sofort ärztliche Hilfe aufsuchen.
Zygote ist die befruchtete Eizelle unmittelbar nach der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle – noch eine einzige Zelle mit dem vollständigen Chromosomensatz (46 Chromosomen).
Blastozyste ist das Stadium der Embryonalentwicklung nach ca. 5–6 Tagen: eine Hohlkugel aus ca. 100 Zellen, bestehend aus Embryoblasten (künftiger Embryo) und Trophoblast (künftige Plazenta).
Implantation (Einnistung) bezeichnet das Eingraben der Blastozyste in die Gebärmutterschleimhaut. Sie beginnt ca. 6–7 Tage nach dem Eisprung und ist nach ca. 12 Tagen abgeschlossen.
hCG (humanes Choriongonadotropin) ist das Schwangerschaftshormon, das vom Trophoblasten produziert wird und im Urin-Schwangerschaftstest nachgewiesen wird. Es verdoppelt sich in frühen intakten Schwangerschaften alle 48–72 Stunden.
Einnistungsblutung ist ein leichtes Schmieren, das bei manchen Frauen bei der Implantation auftritt – nicht zu verwechseln mit der Regelblutung oder einem Zeichen für eine Fehlfunktion.
Trifft ein Spermium auf die Eizelle im Eileiter, entsteht eine Zygote. Diese teilt sich rasch in eine Morula (Maulbeerkeim) und dann in eine Blastozyste, während sie sich durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter bewegt. Am Ende der 3. SSW oder Anfang der 4. SSW nistet sich die Blastozyste in die Gebärmutterschleimhaut ein (Implantation). Diese Einnistung dauert etwa 6–12 Tage nach dem Eisprung.
In der 3. SSW ist ein Schwangerschaftstest meist noch negativ oder unzuverlässig. Das Schwangerschaftshormon hCG (humanes Choriongonadotropin) wird erst nach der Einnistung von der sich bildenden Plazenta produziert und steigt anfangs langsam an. Zuverlässige Ergebnisse liefert ein Test erst ab dem ersten Tag der ausgebliebenen Periode (4.–5. SSW). Hochsensitive Tests (10–15 mIU/ml) können etwas früher anschlagen.
Manche Frauen bemerken um den Zeitpunkt der Einnistung (ca. 6–12 Tage nach dem Eisprung) ein leichtes Schmieren oder rosa-bräunlichen Ausfluss – die sogenannte Einnistungsblutung (Implantationsblutung). Sie ist deutlich schwächer als eine Regelblutung, kürzer (1–3 Tage) und nicht mit typischen Regelschmerzen verbunden. Nicht alle Frauen erleben sie; ihr Ausbleiben ist kein Zeichen gegen eine Schwangerschaft.
Folsäure (400–800 µg/Tag) bleibt die wichtigste Supplementierung, da die Neuralrohrbildung bereits in der Frühschwangerschaft beginnt. Meiden Sie Alkohol, Nikotin und Koffein (max. 200 mg/Tag laut DACH-Empfehlungen). Rohe oder unzureichend erhitzte tierische Lebensmittel (Rohmilchkäse, Rohfleisch, Roheier, Sushi) sollten vermieden werden – Risiko für Listeriose und Toxoplasmose. Vitamin-A-Überdosis (> 3.000 µg/Tag) ist teratogen.
Sofortiger Arztkontakt bei: starken einseitigen Unterleibsschmerzen oder Schulterschmerzen (Verdacht auf Eileiterschwangerschaft), starken vaginalen Blutungen, Schwindelgefühl oder Ohnmacht. Für den ersten Schwangerschaftstermin warten die meisten Gynäkologinnen bis ca. zur 8.–10. SSW, wenn der Herzschlag per Ultraschall sicher darstellbar ist. Bei Risikofaktoren oder starker Vorgeschichte (Fehlgeburten, Extrauteringravidität) früher.